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24-Stunden-Übung der Feuerwehrjugend

Voitsberg - Rüsthaus und Zangtal

Die Verantwortlichen für die Feuerwehrjugend der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Voitsberg, LM d. F. Rene Sorger und LM d. F. Peter Kremaucz, veranstalteten nach tagelangen Vorbereitungen, beginnend am Freitag, dem 24.10.2014 um 17:00 Uhr, eine 24-Stunden-Übung. 10 Jugendliche nahmen an dieser erstmals in Voitsberg durchgeführten Ausbildung teil.

Nach der Begrüßung begannen die Teilnehmer Acham David, Feier Jonas, Gantschnigg Ulrich, Hutter Julia, Koseak Raphael, Prießner Mathias, Schmelzer Phillip, Skringer Sandro, Wintscher Marcel und Wintscher Sarah mit dem Einrichten ihres Quartiers im Lehrsaal des Rüsthauses Voitsberg. Gleich darauf folgten in den Fahrzeughallen eine Besichtigung und eine Erläuterung der in den Fahrzeugen befindlichen Gerätschaften.

Um 19 Uhr begann in Zangtal eine technische Einsatzübung. Nach dem Sirenenalarm adjustierten sich die Jugendlichen für den Einsatz und begaben sich mit den Einsatzfahrzeugen (RLFA-Tunnel, KRFB, Kdo, VF) zum Übungsplatz. Die Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei PKW, wobei zwei Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt wurden. Unter Anwendung von Schere und Spreizer wurden diese Personen professionell geborgen.

Zurück im Rüsthaus folgte eine Stärkung der geforderten Einsatzkräfte, ehe ein Videoabend den ersten Tag abschloss und die vermeintliche Nachtruhe angetreten wurde.

Diese wehrte aber nicht lange, denn um 00:00 Uhr erfolgte eine Alarmierung mit dem Einsatzbefehl „Fahrzeugbrand“. Die KameradInnen rückten nach Zangtal mit dem TLFA/4000 zum Brand von zwei PKW`s ab. Mit zwei Hochdruckrohren wurden die Brände bekämpft. Ein PKW wurde mittels Schaum, der zweite mit Wasser gelöscht. Der Wehrkommandant HBI Ing. Klaus Gehr machte sich ein Bild vom hohen Ausbildungsstand seiner Jugend und lobte die Einsatzbereitschaft. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Einsatzübung begab man sich wieder in das Rüsthaus und setzte die Nachtruhe fort, ehe um 03:00 Uhr zu einer Inspektionsfahrt gerufen wurde. Danach konnte endlich die ersehnte Nachtruhe fortgesetzt werden.

In den Morgenstunden des Samstag wurde im Rüsthaus ein Frühstück eingenommen. Anschließend erfolgte die Körperpflege, ehe man am Vorplatz des Rüsthauses mit einer Tragkraftspritze an einem Übungsschacht ansaugte und so die Funktion dieser überprüfte und die Mannschaft schulte. Des weiteren wurde gezeigt, welche Leistung eine Hochleistungs-E-Tauchpumpe vollbringen kann. Aufgrund der Verschmutzung wurde der Übungsschacht zur Gänze leer gepumpt und gereinigt. Eine Gruppe säuberte den Vorplatz vom herabfallenden Laub und entsorgte dieses. Des weiteren wurden kleinere Arbeiten im Rüsthaus verrichtet. Es folgte ein verdientes und begehrtes Mittagessen in Form eines Wiener Schnitzel mit Pommes frites und danach wurde noch ein Film von der BF Graz angeschaut. Zum Abschluss wurden Gedanken über diese Übung ausgetauscht und mit einem gemütlichen Beisammensein fand die erste 24-Stunden-Übung der FF Voitsberg unfallfrei sein Ende.

Für die Vorbereitung und Organisation gilt in erster Linie den beiden Jugendverantwortlichen Sorger Rene und Kremaucz Peter, für die Mithilfe den KameradInnen Amberger Christof, Kremaucz Harald, Ninaus Walter, Reisinger Daniela, Roßmann Markus, Rozic Christian, Sorger Anke, Traußnigg Daniel und Veigl Waltraud Dank zu sagen. Ein besonderer Dank gilt auch dem Kommando unter HBI Ing. Klaus Gehr für die Unterstützung und den Jugendlichen für ihre Disziplin auszusprechen.